Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Schloss Trauttmansdorf

Die ganze Welt in einem Garten

Vor über 150 Jahren wurden die ersten exotischen Gewächse nach Meran gebracht und mal hier, mal dort in den weitläufigen Anlagen der Kurstadt angepflanzt. In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind die Pflanzen dagegen nach ihrer Herkunft geordnet: Es werden die Zusammenhänge zwischen natürlicher Vegetation, Klima, Standort und menschlichen Eingriffen berücksichtigt.

So stehen beispielsweise Naturlandschaften wie der japanische Auwald neben Kulturlandschaften wie Reisterrassen und Teeplantagen. Die klimatischen Bedingungen sind in Meran besonders günstig; es ist das wintermildeste Gebiet des deutschen Sprachraums. Darum kann hier vieles verwirklicht werden, was nördlich der Alpen unmöglich wäre.

Das Zentrum des Gartens bildet das Schloss. Nachdem es früher Kaiserin Sisi zweimal während ihrer Winterkur bewohnte, ist heute dort ein Tourismusmuseum untergebracht. Ganz toll gemacht – interessant, witzig, ein bisschen ironisch und selbstkritisch. Einen Besuch sollten Sie unbedingt einplanen!